Eine Khaki schmeckt schön knackig am besten? Und die Banane sollte nicht zu lange im Obstbaron-Obstkorb liegen? Von wegen! In ihren Herkunftsländern werden exotische Früchte oft in völlig anderen Reifegraden gegessen als bei uns. Wie Khaki und Co. richtig gegessen werden, erfahrt ihr hier.

Khaki – schön glibberig am allerbesten

Wenn man einem Südamerikaner erzählen würde, dass die Khaki bei uns wie ein Apfel in Spalten geschnitten verzehrt wird – er würde sich wohl tüchtig schütteln. Dort genießt man die Frucht ganz anders. Man lässt die auch als Sharon und Persimon bekannte Frucht so lange nachreifen, bis die richtig weich und das Fruchtfleisch geleeartig ist. Dann wird die ultrasüße Frucht ausgelöffelt.

Warum wir die Khaki gar nicht unreif essen würden, wenn sie nicht speziell behandelt werden würde, seht Ihr hier im Beitrag von „Galileo“:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=hBalWo8Gli4

Eine reife Banane ist eine schwarze Banane

Na ja, zumindest fast. Gemeinhin geht man ja davon aus, dass eine Banane dann reif ist, wenn die Schale schön gelb und frei von braunen Sprenkeln ist. Stimmt nicht! Erst wenn sich die Schale braun verfärbt, hat sich die Zusammensetzung der Banane so verändert, dass unser Körper bestmöglich von den Inhaltsstoffen profitiert.

Nur ein Beispiel zu der unterschiedlichen Nährstoffzusammensetzung einer unreifen und einer reifen Banane: Hellgelbe oder sogar noch leicht grünliche Früchte enthalten besonders viel unverdauliche Stärke, die Bauchschmerzen und Blähungen auslösen kann. Die braunen Flecken auf der Bananenschale zeigen dagegen an, dass sich die Stärke im Inneren in Zucker verwandelt hat. Dieser ist leicht verdaulich und spendet sofort verfügbare Energie.

Zeitpunkt verpasst? Auch fast schwarze Bananen lassen sich super verwerten – zum Beispiel in diesem leckeren Bananenbrot von Kochklub:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=jSZE-KVDPGI

Ananas – bitte schön reif kaufen

Nicht jedes Obst reift nach dem Pflücken nach. So sollte man beispielsweise bei der Ananas darauf achten, dass man beim Einkaufen ein reifes Exemplar ergattert – denn süßer wird’s nicht! Ist die Frucht erst einmal geerntet, ist der Süße- und Aroma bildende Prozess abgeschlossen. Das gilt im Übrigen für alle Zitrusfrüchte und Beerenobst. Der Hintergrund: Im Gegensatz zu anderen Obstsorten produzieren diese Früchte nicht das Gas Ethylen zum nachreifen.

Doch woran erkennt man, dass eine Ananas reif ist? Ganz einfach: Eine Ananas ist reif, wenn die Schuppenblätter der Augen vertrocknen, das Fruchtfleisch auf Fingerdruck leicht nachgibt und eines der grünen Stachelblätter oben relativ leicht herausgezogen werden kann.

Einen Ananas-Reife-Test seht Ihr hier im Video von Kolja Barghoorn:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=M8w6yA1iTQg