Zitronen, Granatapfel, Grapefruit, Feigen, Ananas – hallo, Oktober! Nun beginnt wieder die Zeit der exotischen Südfrüchte, die Euch demnächst auch wieder in Eurem Obstbaron-Obstkorb begegnen können. Aber auch alte heimische Früchte wie die Quitten sowie viele Apfel- und Birnensorten sind jetzt erntereif. Wir verraten Euch, was Ihr Euch nicht entgehen lassen solltet.

Die Pomelo – die große Schwester der Grapefruit

Die Pomelo ist mit bis zu 40 Zentimetern Höhe nicht nur ein Riese unter den Zitrusfrüchten, man muss sich durch die zentimeterdicke Schale auch ziemlich zum Fruchtfleisch vorkämpfen. Lohnt sich das?

Absolut, denn die Pomelo enthält wenig Kalorien, dafür aber wertvolle Vitamine. Je nach Süßegrad der Frucht, haben 100 Gramm gerade einmal 25 bis 50 Kalorien. Der Vitamin-C-gehalt ist dagegen mit circa 41 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm recht hoch. Außerdem enthält die Pomelo reichlich Kalium, Magnesium, Phosphat und den Bitterstoff Limonin, der die Darmtätigkeit anregt.

Die Pomelo reift nach der Ernte nicht nach. Sie sollte deshalb nach dem Kauf zügig verzehrt werden. Wenn sie zu lange lagert, wird das Fruchtfleisch leicht holzig und trocken. Wie Ihr eine Pomelo richtig schält, zeigt Euch EatSmarter im Video:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=65N-DL16-34

Quitten – lecker aber widerspenstig

Ein Schatz aus heimischen Gärten ist im Oktober die Quitte. So lecker und ungewöhnlich die Frucht in Geschmack ist – roh essen kann man sie nicht und auch in der Handhabung ist sie alles andere als einfach. Die Frucht ist äußerst fest und auch das große Kerngehäuse ist nur mit Kraft zu entfernen. Dennoch lohnt es sich zuzugreifen, wenn man das Glück hat, frische Quitten zu bekommen. Oft sind Nachbarn mit einem Quittenbaum mehr als dankbar, wenn man ihnen einen Teil der Ernte abnimmt.

Eine gute Videoanleitung für den richtigen Umgang mit Quitten und ein leckeres Quittenkompott gibt es bei „Selbstversorger Rigotti“:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=zIvRtPkpwtU

Feigen

Endlich wieder Feigenzeit! Vor allem die griechischen Feigen sind wegen ihres süß-saftigen Aromas beliebt. Inzwischen gibt es aber auch verschiedene und auch die späteren Sorten im Sortiment der Supermärkte. Die Schale der Feige variiert von dunkellila über grün, braun, bis hin zu einem kräftigen Rot. Die Schale kann übrigens mitgegessen werden.

Unreife Feigen reifen bei Zimmertemperatur nach, reife Früchte halten sich im Kühlschrank etwa 2 bis 3 Tage. Beim Kauf und Transport sollte unbedingt darauf geachtet werden, die Frucht nicht zu quetschen oder zu beschädigen.

Die Feige ist trotz ihrer Süße alles andere als eine Kalorienbombe. 100 Gramm frische Feigen enthalten etwa 63 Kalorien. Ebenfalls enthalten sind Magnesium, Folsäure sowie die Vitamine A und B. Die Verdauung wird durch die ballaststoffreichen Feigenkerne sanft unterstützt.

Ein leckeres Rezept für orientalischen Couscous-Salat mit Feigen findet Ihr im Video von „Kitchen Stories“:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=KyK7AGWrB_E