Im Herbst färbt sich die Welt in dunkleren, satten Farben. Das gilt auch für Euren Obstbaron Obstkorb. Kräftiges Rot, dunkles Violett und sattes Orange werdet Ihr jetzt wieder öfter darin finden. Denn jetzt beginnt die Zeit für Trauben, neue Äpfel und Birnen, Mandarinen und Granatäpfel.

Unser kleiner Saisonkalender soll Euch einen Überblick verschaffen, was Euch im Herbst erwartet und wann Ihr bei bestimmten Obstsorten zugreifen solltet.

Trauben:
Kaum zu glauben, aber Trauben gehören mit ihrem hohen Zuckeranteil zu den kalorienreicheren Früchten. 100g kommen auf knapp 70 Kalorien. Allerdings sind die kleinen Früchte auch absolute Antioxidantien-Bomben und schützen somit unser Herz-Kreislauf-System. Trauben haben jetzt im September Hochsaison. Blaue Trauben enthalten mehr Antioxidantien als grüne. Bei Trauben lohnt es sich übrigens zum Bio-Produkt zu greifen, da konventionell angebaute Trauben besonders intensiv mit Pestiziden behandelt werden.

Ein schnelles Rezept für ein Dessert mit Weintrauben, Quark und Keksen findet Ihr bei Chefkoch:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=est9seQ6Bt4

Äpfel und Birnen:
Jetzt beginnt die Zeit der herbstlichen Apfel- und Birnensorten. Zu unterscheiden ist zwischen Lagerfrüchten und solchen, die für den sofortigen Verzehr geeignet sind. Da Herbstsorten mehr Sonne tanken konnten als die frühen Sommeräpfel, haben sie häufig ein intensiveres Aroma. Typische Apfelsorten im Herbst sind beispielsweise die Alkmene, die an den Cox erinnert, ebenso wie James Grieve und der Geflammte Kardinal – ein klassischer Kompottapfel.

Neugierig geworden? Ihre Erfahrungen mit alten Apfelsorten teilen hier SelfBio mit Euch:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=MVqGQanwxrs

Granatäpfel:
Die außergewöhnliche Frucht ist ein wahres Füllhorn an wertvollen Inhaltsstoffen. Granatapfel ist reich an Antioxidantien, Vitamin C und Ballaststoffen, die gut für unser Verdauungssystem sind. Die Kerne sollten unbedingt im Ganzen verzehrt werden, um diese Nährstoffkombination voll ausschöpfen zu können. Granatäpfel kommen meist aus dem Mittelmeerraum zu uns, überwiegend aus Spanien und der Türkei. Zwischen September und Dezember haben sie Hauptsaison. Granatapfel muss reif geerntet werden, da er nach dem Pflücken nicht nachreift. Gut gekühlt kann er problemlos mehrere Wochen bis zum Verzehr gelagert werden. Er macht sich hervorragend als Topping auf dem Müsli oder im Salat.

Wie Ihr ohne Sauerei Granatapfel entkernt, verrät Euch die Lifehackerin:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=YoPyAo04qMQ

Mandarinen und Orangen:
Ihre Hochsaison erreichen diese Früchte zum Jahresende, aber schon jetzt finden sie sich wieder verstärkt im Obstregal. Wusstet Ihr, dass die Orange eine Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse ist? Und dass wir vor allem die süßen Clementinen verzehren anstatt der kernreichen und eher säuerlichen Mandarinen? Nur eines ist bei allen dieser Südfrüchte von Orange bis Clementine gleich: Es sind immer neun Stücke enthalten!

Ein Rezeptvideo für eine Mandarinen-Quark-Torte ohne Backen gibt es bei „Kochen mit Melodie“:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=6jVm5udwDiM