Mandarinen und auch Clementinen sind super süß, saftig und perfekte Begleiter zur gesunden Winterküche. Der Duft von geschälten Mandarinen ist herrlich frisch und schlägt jedes Raumspray. Auch in Eurem Obstbaron Korb findet Ihr jetzt wieder die kleinen Vitaminbomben. Was sich Leckeres und Überraschendes mit der Frucht zubereiten lässt und Wissenswertes rund um die Mandarine erfahrt Ihr hier. Und über die Clementine natürlich auch, aber was ist eigentlich der Unterschied?

Clementinen und Mandarinen – gibt es da wirklich einen Unterschied?

Ja, den gibt es und zwar deutlich: Die Frucht mit der dicken Schale, die sich leicht vom Fruchtfleisch lösen lässt und Kerne enthält, ist eine Mandarine. Die Clementine hat keine oder kaum Kerne sowie eine sehr feste Schale, die schwerer zu schälen ist, dafür aber länger frisch hält. Es gibt aber noch einen ganz einfachen Trick, wie ihr entdeckt, ob Ihr eine Clementine oder eine Mandarine vor Euch habt. Die Mandarine hat immer neun Fruchtsegmente. Bei der Clementine variiert die Zahl von Frucht zu Frucht zwischen acht und zwölf.

Clementinen kommen erst seit etwa 100 Jahren auf den Obstteller und sind eine Kreuzung zwischen Mandarine und Pomeranze. Die Mandarine ist seit mehr als 3000 Jahren bekannt und wird vermutlich ebenso lange gezüchtet. Die Mandarine gilt als aromatischer, die Clementine ist süßlicher im Geschmack.

Super gesund und frisch sind allerdings beide Früchte. So ist es eine reine Geschmacksfrage, ob Ihr lieber zur Einen oder zur Anderen greift.

Ein feines Rezept für Clementinen Curd findet Ihr übrigens hier – mindestens genau so lecker wie der bekannte Lemon Curd, aber überraschend anders:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=kOggKwqyKCI

Warum sind die kleinen Vitaminbomben so gesund?

Mandarinen und auch Clementinen haben von November bis März Saison. Sie kommen genau richtig zur dunklen Jahreszeit, denn das enthaltene Vitamin C stärkt das Immunsystem. Zwar ist der Vitamin C Anteil mit 32 mg pro 100 Gramm deutlich niedriger als bei anderen Zitrusfrüchten, dafür aber isst man von einer Mandarine deutlich mehr als beispielsweise von einer Grapefruit oder Zitrone. Außerdem sind Kalzium für den Knochenaufbau und Vitamin A enthalten, was die Zellerneuerung unterstützt.

Ein gesundes und frisches Rezept für Weisskohl mit Mandarinen und Walnüsse findet Ihr hier von Zentrum der Gesundheit:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=tq1Nk_aV2uM

Darf man das Weiße mitessen?

Es hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die weiße Zwischenhaut, die beim Schälen zum Teil am Fruchtfleisch haften bleibt, ungesund ist. Das Gegenteil ist der Fall: Diese weiße Haut, genannt Mesokarp, enthält genau so viele Vitamine wie das Fruchtfleisch selbst. Zusätzlich sind noch zahlreiche Ballaststoffe enthalten, die den Sättigungseffekt verstärken.

Apropos Sättigung: Der Klassiker, wenn es um Mandarinen geht, ist und bleibt die Mandarinen Schmand Torte. Ein Rezeptvideo für den Gaumenschmaus gibt es hier von Sally’s:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=v2zjwCoKrEs