Gut für die Fettverbrennung soll sie sein, super gesund und sogar entzündungshemmend. Der Papaya werden sagenhafte Eigenschaften zugeschrieben – aber stimmen sie wirklich? Euer Obstbaron macht den Fakten-Check und liefert Euch die leckersten Rezepte rund um den Exoten.

Zunächst eine kleine Warenkunde:
Die Papaya kommt das ganze Jahr über von südamerikanischen Plantagen nach Deutschland. Wenn Ihr eine Papaya im Supermarkt kauft, solltet Ihr darauf achten, dass sie eine gelbe Schale hat. Nur dann reift die Frucht auch nach. Ist die Schale grün, wurde sie zu früh geerntet und reift nicht mehr nach.

Wenn die Schale unter Druck leicht nachgibt, ist die Papaya reif genug für den Verzehr. Sie wird geschält und die Kerne werden mit einem Löffel entfernt. Zu viel gekauft oder zu schnell gereift? Das kräftig orangefarbene Papayafleisch lässt sich wunderbar einfrieren. Die Frucht schmeckt köstlich als Sorbet oder im Smoothie, ist aber auch ein herrlicher Begleiter zu Parmaschinken oder als fruchtige Zutat in scharfen Currys.

Ihr bevorzugt Frucht zum Nachtisch? Ein Rezept für ein frisches Papaya-Limetten-Minz-Sorbet findet Ihr bei Yummy Pilgrim:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ncV3ZIjEXco

Der Fakten-Check – so gesund ist die Papaya

Ist die Papaya eine Vitamin C Bombe, die schlank macht und uEntzündungen hemmt? Die Papaya steckt tatsächlich voller wertvoller Inhaltsstoffe und sollte ruhig öfter im Einkaufskorb landen. Das Fruchtfleisch enthält unter anderem Magnesium, Kalzium sowie die Vitamine A und C. Und davon jede Menge. 70g Fruchtfleisch decken unseren Vitamin-C-Tagesbedarf vollständig ab.

Äußerst beliebt ist sie aber für ihre fettspaltenden Eigenschaften. Dafür sorgen die enthaltenen Enzyme wie Papain und Lipase. Eiweiß und Fett sollen dadurch schneller verdaut werden. Auch eine entzündungshemmende Wirkung wird ihr nachgesagt.

Besonders hoch ist der Papain-Anteil in unreifen Früchten sowie in Kernen. Diese können einfach getrocknet und zum Würzen genutzt werden. Sie schmecken leicht herb und ein wenig scharf. Wer die Papaya bewusst unreif genießen möchte, kann sie ähnlich wie Zucchini verarbeiten.

Ein Rezept für einen scharfen thailändischen Salat mit grüner (unreifer) Papaya gibt es in Som’s kitchen:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=JdmQWctHdi4

Achtung, das sollte man bei Papaya beachten

Eine wichtige Info vorweg: Das Schlankmacher-Enzym Papain hat einen Nebeneffekt: Es sorgt dafür, dass Gelatine nicht fest wird. Ein Papaya-Gelee oder eine Tortencreme sollten deshalb mit Alternativprodukten wie Agar Agar hergestellt werden. Quark oder Joghurt schmecken schnell bitter, wenn Papaya hinzugegeben wird. Das liegt an der eiweißzersetzenden Wirkung des Enzyms. Ein durchaus positiver Nebeneffekt: Es macht Fleisch zarter, wenn es in Papayasaft eingelegt wird.

Wie man Papaya schälen und entkernen sollte, erfahrt Ihr hier im Video-Tutorial von Eat Smarter: https://eatsmarter.de/video/eine-papaya-schaelen-und-entkernenhttps://eatsmarter.de/video/eine-papaya-schaelen-und-entkernen

Leckere Rezepte für Papaya als Beilage zu herzhaften Fleischgerichten gibt es im Netz zuhauf. Rinderfilet mit Papaya zaubert zum Beispiel Emily Shore in ihrem Rezeptvideo:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ZX0TGQD02Cg

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