Die Bescherung ist vorbei, jetzt heißt es Luft holen für Silvester. In der Zwischenzeit freut sich Euer Magen über leichte Kost. Was könnte da besser helfen als ein wenig Obst zum Entschlacken – zum Beispiel aus Eurem frischen Obstbaron-Korb. Was strapazierten Mägen auf jeden Fall gut tut, verraten wir euch hier.

Saftfasten – der Klassiker nach dem großen Festessen

Früher nannte man es einfach „Safttag“: Einen Tag lang nur Obst- und Gemüsesäfte zu sich zu nehmen, muss absolut keine Quälerei sein. Alternativ kann man auch nur einzelne Mahlzeiten auslassen und durch einen Saft oder Smoothie ersetzen. Dazu braucht Ihr einen guten Smoothiemaker oder einen Entsafter – am besten einen mit wenigen Umdrehungen wie einen Slow Juicer, der die wertvollen Inhaltsstoffe von Frucht und Gemüse erhält. 

Der Frühstückssaft – per Kickstart in den Tag

Morgens empfiehlt sich ein fruchtig-säuerlicher Saft, der Euren Stoffwechsel in Gang bringt. Ananassaft ist ebenso wunderbar wie eine Prise Ingwer und Zitrone. Eine Prise Kurkuma kann ebenfalls nicht schaden, da dieser viele Antioxidantien enthält. Damit Euer Körper diese aber optimal aufnehmen kann, solltet Ihr ein paar Tropfen Fett, etwa in Form von Kokos- oder Distelöl dazugeben.

Rezepte für einen leckeren Frühstückssaft mit Karotten, Zitrone und Orange findet Ihr hier bei Yogine:

https://www.youtube.com/watch?v=t-t6hxF9vEU

Die 1. Zwischenmahlzeit – grüne Power:

Als zweites Frühstück eignet sich ein grüner Smoothie ganz wunderbar. Der Stoffwechsel ist gestärkt, jetzt gibt’s den Powersmoothie für Körper und Geist. Klassische Zutaten für Grüne Smoothies und Säfte sind zarter Blattspinat, Sellerie, Fenchel, aber auch Gurke und Petersilie. Besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe enthält Grünkohl. Dieser benötigt aber einen starken Smoothiemaker oder Entsafter, damit der Saft auch trinkbar bleibt. Auch junger Brokkoli schmeckt erstaunlich lecker, sollte aber sparsam dosiert werden, um nicht zu scharf zu schmecken.

Eine leckere Kombination ist beispielsweise Gurke-Fenchel-Apfel-Kiwi. Auch Gurke-Birne-Minze ist richtig frisch lecker!

3 Rezepte für Grüne Smoothies zum Fitwerden findet Ihr hier bei SophiaThiel:

https://www.youtube.com/watch?v=IqqJmXHDuyo

Mittagessen – Gemüseteller mal anders:

Die meisten kennen sie nur sauer eingelegt, dabei ist sie vor allem roh im Saft eine Köstlichkeit: Rote Bete. Ihre samtige Textur macht außerdem richtig satt und die Mischung aus süß und erdig ist einmalig. Ein leckeres Rezept für einen idealen Mittagsaft gibt es von eattrainlove.de unter: https://www.eattrainlove.de/juice-meine-liebsten-saft-rezepte/

Ihr benötigt:

  • 1 Rote Bete
  • 3 reife Birnen
  • 1 Apfel
  • 2 Karotten
  • 1/2 Limette
  • 2 Hände voll Feldsalat

Alles entsaften oder in den Smoothiemaker geben und genießen.

Die 2. Zwischenmahlzeit: Noch ein grüner Kick

Die zweite Zwischenmahlzeit darf ebenfalls Grün sein und sollte nicht zu viel Fruchtzucker enthalten.

Einfache Rezepte für Grüne Smoothies, die auch Anfängern schmecken, gibt’s hier bei Resi Random:

https://www.youtube.com/watch?v=vK1Sm6QEv2E

Das Abendessen: Die Milch macht’s

Mandelmilch mit Dattel und Zimt ist ein feiner Saft für den Tagesabschlus. Die Pflanzenmilch liegt nicht zu schwer im Magen, Zimt wirkt entzündungshemmend und beruhigend. Datteln haben zwar einen hohen Zuckeranteil, sind aber sehr gut verdaulich und treiben den Blutzuckerspiegel nicht blitzartig in die Höhe. Sie sind eine gute Abendmahlzeit, da Datteln die Aminosäure Tryptophan enthalten. Diese wird im Körper zu Melatonin umgewandelt, was das Einschlafen fördert und Schlaflosigkeit sowie Nervosität entgegenwirkt. Ein klassisches Rezept für Mandel-Dattelmilch:

  • 0,5 Liter Mandelmilch ohne Zucker- oder andere Zusätze
  • 3-4 Datteln
  • 1 Tl Zimt

Im Mixer verquirlen (evtl. erst ein wenig Milch mit den Datteln durchpürieren) und auf Wunsch warm genießen.

Ein weiterer Klassiker und zurzeit sehr beliebt, ist Goldene Milch mit Kurkuma. Ein Rezept von kochkino seht Ihr hier:

https://www.youtube.com/watch?v=f7a9zgmBVts

Bitte nicht einfach drauflosfasten!

Noch ein Wort zum Schluss: Bevor Ihr gleich einen ganzen oder sogar mehrere Saftfastentage einlegt, macht Euch schlau und sprecht lieber einmal zu viel als zu wenig mit einem Arzt Eures Vertrauens. Weitere Informationen zum Thema Saftfasten für Anfänger findet Ihr hier bei „Vegan mit Rohe Energie“:

https://www.youtube.com/watch?v=2sRxX-vfnew

Bei Galileo seht Ihr einen Beitrag über eine fünftägige Fastenkur im Selbstversuch:

https://www.youtube.com/watch?v=GUGpu77Gdj0