Die Sonne strahlt im Moment rekordverdächtig vom Himmel und schenkt uns herrlich süße Freiland-Erdbeeren. Die roten Beeren sind die ersten heimischen Früchte, die jedes Jahr reifen. Rund 3,2 Kilogramm Erdbeeren vernascht jeder Deutsche pro Jahr. Bereits im Mai gibt es die ersten und dann auch teuersten Beeren der Saison – dann allerdings noch aus dem Folientunnel. Jetzt hat die beliebte Frucht Hochsaison und ist besonders köstlich. Euer Obstbaron verrät Euch, wie Ihr besonders leckere Erdbeeren entdeckt und wie Ihr die köstlichen Früchtchen am besten verarbeitet.

Richtig leckere Erdbeeren erwischen – so geht’s:
Die Erdbeeren, die Ihr jetzt kauft, sind in der Regel im Freiland gereift und nicht im Folientunnel. Denn inzwischen ist es warm genug für die roten Früchtchen, um unter freiem Himmel zu reifen. Dank der tollen Sommerhitze reifen sie gerade besonders schnell und süß. Hier kommt auch schon unser erster Tipp: Am besten kauft ihr Eure frisch geernteten Erdbeeren nach einem kräftigen Sonnentag, denn wenn sie bei Sonne gepflückt wurden, sind sie deutlich süßer als nach einem trüben Tag. Der Erntezeitpunkt entscheidet viel mehr als der Sortenname über den Geschmack. Wer ganz sicher sein will, dass er aromatische Früchte kauft, sollte an ihnen riechen. Denn süße, reife Früchte duften kräftig. Erdbeeren reifen nicht nach. Einmal gepflückt, ist der Reifeprozess beendet. Da hilft es auch nicht, die Schale in die Sonne zu stellen – weiße und grüne Stellen werden nicht mehr Rot.

Erdbeeren werden übrigens noch immer überwiegend per Hand geerntet. Nicht nur weil die Früchte druckempfindlich sind, sondern auch weil teure Erntemaschinen nicht halb so gut beurteilen können, ob die Frucht auch wirklich rundherum reif ist. Funfact am Rande: Erdbeeren sollen aus Sicht des Volksmundes vor allem süß und das Fruchtfleisch nicht zu weich sein. Forscher haben herausgefunden, dass die Erdbeeren fester und das Rot kräftiger ist, wenn die Erdbeerpflanzen von Bienen bestäubt wurden statt vom Wind.

Und zum Thema Umweltschutz: Es lohnt sich, die leckeren Früchte in Holzschilf- statt Plastikschalen zu kaufen. Sie können auf dem Kompost gegeben werden und verrotten innerhalb von 3 Monaten. Übrigens lassen sich chemische Pestizide kaum von den Erdbeeren abwaschen. Es lohnt sich, beim Erdbeerbauern des Vertrauens nachzufragen, ob und welche Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.

Stroh im Erdbeerkörbchen ist übrigens ein Zeichen dafür, dass die Beeren auf dem Feld gereift sind. Das Stroh wird ausgebracht, damit die Beeren nicht mit dem Boden in Kontakt kommen und nicht so schnell faulen.

Von herzhaft bis süß – Köstliches mit Erdbeeren

Erdbeeren sind nahezu unbegrenzt einsetzbar – von der klassischen Marmelade über den herzhaften Erdbeersalat bis hin zur Torte. Erdbeeren und Pfeffer sind eine ebenso perfekte Kombination wie Erdbeere mit Minze.

Wir haben einige Rezepte für Euch getestet, die ebenso einfach wie köstlich sind. Lasst es Euch schmecken!

Tasty Kochen verrät uns ein herrliches Rezept für Spargel auf Erdbeer-Vinaigrette und Mozzarella:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=H-6Gzx85j68

Erdbeeren mal ganz anders? Dann probiert doch mal die gegrillten Erdbeeren mit Rosmarin-Gin-Joghurt von Meateor:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=nDmvJzYh3ag

Ungewöhnlich aber richtig gut ist auch dieser Erdbeersalat mit Matjes aus dem Rezept Tagebuch:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=mA1r4DrKZxM

Schon ein Klassiker und immer wieder ein Hit ist die Erdbeer Tiramisu Torte, die sich zum Kaffee genau so gut macht wie als Dessert. Hier ein Rezeptvideo von Leckerschmecker:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=WCRqd31wCAo

Und auch das darf in keiner Erdbeerküche fehlen: Erdbeermarmelade – am liebsten mit frisch gebackenen Brötchen oder Scones wie hier in einer veganen Variante von Mrs. Flury:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=CILP41PD7JQ

Ein Grundrezept für Erdbeermarmelade findet ihr hier bei Der Bio Koch:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=GPka5IcbkJc

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