Obst steckt voller wertvoller Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und Enzyme. Euer Obstbaron Obstkorb versorgt Euch jeden Tag mit frischer Energie und trägt dazu bei, Euch gesund zu halten. Aber Obst enthält auch Fruchtzucker. Kann man also auch zu viel Obst essen? Wie viel Obst am Tag sollte sein? Wir geben Euch einen Überblick.

Vorweg: Obst ist immer die bessere Ernährungsvariante. Ob als Frühstück oder als Snack zwischendurch – wer zu frischem Obst greift statt zu Weizenbrötchen und Müsliriegel kann damit gar nichts falsch machen. In letzter Zeit wird gerne vor dem Verzehr von zu viel Fruchtzucker gewarnt. Mit einer ausgewogenen Ernährung mit Obst hat dies allerdings nicht zu tun. Hier geht es eher um mit Fruchtzucker versetzte Süßigkeiten und nachgesüßte Obstsäfte – die werden dadurch nämlich auch nicht gesünder.

Warum ist Obst überlebenswichtig?

Obst ist und bleibt überlebenswichtig und nach wie vor gilt, dass die wertvollen Ballaststoffe und sekundären Pflanzenstoffe eben nur in pflanzlicher Nahrung vorkommen. Wir benötigen Vitamine und Mineralstoffe, um Zellen, Knochen und Blutkörperchen zu bilden. Unser gesamter Stoffwechsel wäre ohne Vitamine nicht arbeitsfähig. Sekundäre Pflanzenstoffe haben eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung. Sie helfen unserem Körper, sich gegen Krankheiten zu schützen. Das gesamte Herz-Kreislauf-System profitiert von ihnen.

Wie viel Obst ist gesund?

Aber wie viel Obst soll es denn im Idealfall pro Tag sein? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat das Credo „5 am Tag“ ausgegeben. Das bedeutet: Pro Tag solltet ihr 5 Portionen Obst und Gemüse zu Euch nehmen, darunter sollten 2 Portionen Obst sein. Eine Portion ist etwa eine handvoll Obst oder eben ein Apfel, eine Birne, Banane oder ein Pfirsich. Wer es ganz präzise wissen möchte, kann davon ausgehen, dass 250g Obst pro Tag eine ideale Menge darstellen.

Appetit bekommen? Ein Rezept für ein gesundes „5 am Tag“-Fitnessporridge gibt es bei ZW Lecker:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=PKFxQ8oDVg4

Saft oder Smoothie – was ist besser?

Im Saft ist nur ein Teil des Obstes enthalten, während im Smoothie fast die gesamte Frucht mit sämtlichen Nähr- und Faserstoffen enthalten ist. Ergo: Im Smoothie steckt einfach mehr Wertvolles für Euren Körper. Er enthält beispielsweise durch die Pflanzenfasern reichlich Ballaststoffe, die den Darm putzen und die Verdauung regulieren.

Für frisch gepresste Säfte und Smoothies gilt gleichermaßen: Sie sollten bewusst genossen werden, keinesfalls als Durstlöscher. Beim Saft sollte man sich stets vor Augen führen, welche Mengen an Obst man zu sich nehmen müsste, um auf die gleiche Menge an Fruchtzucker zu kommen. So stecken in einem Glas Apfelsaft aus dem Entsafter gerne mal 4 mittelgroße Äpfel.

Ein absoluter Augenschmaus und ein rundum gesundes Frühstück sind die so genannten Smoothie Bowls. 4 Rezepte mit Nährstoffangaben findet Ihr hier bei Sarah Franssen:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=9DJvv-v7TyM

Ist Obst Low Carb?

Die low carb Ernährungsweise gehört zu den beliebtesten unter gewichtsbewussten Menschen. Doch wie low carb ist Obst? Wer sich streng low carb ernährt, versucht pro Tag unter 100g Kohlenhydraten zu bleiben. Ideal sind für diese Ernährungsform zum Beispiel Aprikosen, Wassermelone und fast alle Obstsorten mit weniger Süße und mehr Säure. Darunter fallen fast alle Beerensorten sowie der saure Rhabarber, die Orange, die bittere Grapefruit und die Papaya. Tabu sind dagegen stärkereiche Bananen und die sehr zuckerhaltigen Trockenfrüchte.

Lust auf eine süße low carb Pizza mit Beerenobst? Das Rezept gibt es bei „Ingas Geheimrezepte & mehr“:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=CPkF6BB6CKA

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