Im Herbst beginnt die Zeit der Zitrusfrüchte. Warum sie ein idealer Begleiter durch die kalte Jahreszeit sind und wie sie am besten schmecken, erfahrt Ihr hier. Doch erst einmal stellt sich die Frage: Was zählt eigentlich zu den Zitrusfrüchten?

Es gibt mehr als 1500 verschiedene Zitrusfrüchte, die allerdings allesamt in vier Gruppen eingeteilt werden können: Orangen, Mandarinen, Zitronen und Grapefruits.

Die Orange – am liebsten blond

Tatsächlich gibt es mehr als 400 Orangensorten auf der Welt, davon werden 15 großflächig für den Verzehr angebaut. Als Name für eine spezielle Orangensorte ist vor allem die Blutorange bekannt. Aber wusstet Ihr, wie man die klassische Orange im Handel nennt? Kein Scherz, die korrekte Bezeichnung ist: Blondorange. Daneben gibt es noch die weniger bekannte Pomeranze, eine bitter schmeckende Orange mit tiefrotem Fruchtfleisch.

Der Name „Apfelsine“ für Orange bedeutet übrigens „Apfel aus China“. Ursprünglich kam die Frucht nämlich aus Asien nach Deutschland, wo sie so weit verbreitet ist wie hierzulande der Apfel.

Mit zwei Orangen deckt man übrigens seinen Tagesbedarf an Vitamin C. Auch Kalium, Kalzium und Magnesium wirken sich positiv auf den Organismus aus.

Lust auf ein Rezept? Mal was anderes und perfekt für den Winter ist das Orangen-Tiramisu von „Sallys“:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Ci-nPUUvTIY

Mandarinen – der gesunde Snack

Mandarine, Clementine, Satsuma… all diese leckeren kleinen Früchte, die sich perfekt als kleiner Snack eignen, fallen in diese Kategorie. Die Mandarine ist übrigens die Frucht, deren Schale sich besonders gut pellen lässt. Die Clementine hat eine festere Schale, schmeckt dafür aber besonders süß. Die Satsuma ist eine Kreuzung aus Mandarine und Orange und stammt aus Japan. Sie ist hierzulande eher selten zu bekommen. Sie schmeckt noch süßer als Clementinen.

Wie alle Zitrusfrüchte enthält auch die Mandarine zahlreiche Mineralien, Spurenelemente und Vitamin C. Das Weiße auf der Frucht darf übrigens bedenkenlos verzehrt werden. Es ist reich an Ballaststoffen und fördert die Verdauung.

Lust auf etwas Neues? Dann probiert doch mal den Schwarzwurzelsalat mit Mandarinen von „Zentrum der Gesundheit“:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=kSJvh-lZOqA

Zitronen – sauer macht gesund

Zitronen und Limetten sind besonders reich an Vitamin C, aber wie wir wissen leider auch besonders arm an Fruchtzucker und deshalb pur kaum genießbar. In Deutschland werden vor allem diese Zitronensorten angeboten: die große Primofiori (viel Saft, wenig Kerne, die Eureka (früh reif, kaum Kerne), die Saftzitrone Citrus Limetta und die italienische Feminello.

Die Zitrone ist übrigens mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen nicht nur ein Booster für das Immunsystem. Sie trägt auch zu einer guten Darmgesundheit bei und entgiftet die Leber. Ihre antibakterielle und antivirale Wirkung trägt zur Wundheilung bei und hilft im Kampf gegen Infekte.

Zitronen müssen nicht immer süß zu Limonade oder Eis verarbeitet werden. Beim „Bio Koch“ gibt es beispielsweise ein feines Rezept für eine Zitronen-Vinaigrette:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=exgvz2SnbyI

Grapefruit – die bittere Tochter der Orange

Die Grapefruit ist vermutlich eine auf natürliche Weise entstandene Kreuzung aus Orange und Pampelmuse. Kreuzt man wiederum Grapefruit mit Pampelmuse erhält man die große Pomelo. Grapefruit enthalten gesunde Bitterstoffe, die die Verdauung und die Fettverbrennung anregen.

Die Früchte können übrigens mehrere Wochen lang gelagert werden. Aber bitte nicht im Kühlschrank, denn wie alle Zitrusfrüchte sind sie kälteempfindlich.

Die Grapefruit ist ein guter Start in den Tag. Ein Rezept für ein leckeres süßes Frühstück mit gratinierter Grapefruit gibt es hier bei „Ja natürlich“:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=L5ybszPhs98