Jetzt ist wieder die Zeit der Kokosnüsse. Es gibt sie derzeit besonders häufig zu kaufen und in aller Regel findet man die haarigen braunen Kugeln in der Obstabteilung. Aber passt das eigentlich? Sind Kokosnüsse tatsächlich Früchte? Ja, die Kokosnuss ist die Frucht der Kokospalme und zählt zu den… na, was wohl? Richtig, Steinfrüchten! Damit sind die Kokosnüsse mit Kirschen, Pfirsichen und Mangos verwandt – und nicht wie der Name vermuten lässt mit Hasel- und Walnüssen.

Die Kokosnüsse kommen aus dem asiatischen und afrikanischen Raum zu uns. In Indien wurde die Frucht bereits vor mehr als 2000 Jahren geschätzt.

Was steckt Gutes in der Kokosnuss?

Die braunen Steinfrüchte stecken voller wertvoller Inhaltsstoffe. Die Kokosnuss zählt zu den Früchten mit dem höchsten Selengehalt, das entzündungshemmend ist und zum Zellschutz beiträgt. Daneben sind reichlich Kalium, Magnesium, Eisen und B-Vitamine enthalten.

Das Fruchtfleisch der Kokosnuss entsteht übrigens aus dem enthaltenen Kokoswasser. Wer also besonders viel von dem erfrischenden Wasser trinken möchte, sollte eine Frucht kaufen, die möglichst früh geerntet wurde. Wer die Frucht kräftig schüttelt, kann zudem selbst hören, ob mehr oder weniger Kokoswasser enthalten ist. Die aus dem Supermarkt bekannten Kokosnüsse mit einer üppigen Ausbeute an Fruchtfleisch werden erst nach 12 Monaten geerntet. Inzwischen gibt es aber auch immer häufiger Trinkkokosnüsse zu kaufen.

Ihr wollt mehr über die exotische Steinfrucht wissen? Ein ausführliches Erklärvideo findet Ihr bei Klein aber Lecker:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Gl-qIIjgSzY

Darauf solltet Ihr beim Kauf einer Kokosnuss achten

Wer eine Kokosnuss kauft, sollte in jedem Fall den Schütteltest machen. Wenn gar keine Flüssigkeit mehr zu hören ist, sollte man die Frucht besser liegen lassen. Möglicherweise ist sie bereits überreif und schmeckt ranzig. Auf der Oberseite einer jeden Kokosnuss befinden sich zudem drei runde Vertiefungen. Diese sollten unbeschädigt sein. Wenn nicht, ist möglicherweise Sauerstoff in die Frucht eingedrungen und sie könnte verdorben sein.

Harte Nuss – wie öffnet man die Steinfrucht?

Wer bislang davor zurückgeschreckt hat, eine Kokosnuss zu kaufen, weil sie so schwer zu öffnen ist – keine Angst, so schwer wie gemeinhin vermutet ist es gar nicht. Tatsächlich braucht es nur ein Messer und einen spitzen Gegenstand wie einen Schraubenzieher, um eine Kokosnuss zu öffnen. Zunächst bohrt man vorsichtig die weichste der drei runden Vertiefungen in der Kokosnuss auf und gießt das Kokoswasser in ein Glas. So gelangt Luft in die Frucht, was das Knacken der Schale bedeutend erleichtert.

Nun hält man die Frucht in der einen Hand und schlägt mit der Klingenrückseite eines größeren Messers immer wie auf einer imaginären Äquatorlinie um die Frucht herum. Schon bald werden feine Risse zu erkennen sein. Irgendwann ist die Schale rundherum komplett aufgebrochen und kann in zwei Hälften geteilt werden. Manchmal kann eine Hälfte der Schale einfach abgehoben werden. manchmal ist es nötig, die Frucht noch einmal kräftig gegen eine Kante zu schlagen, um sie in zwei Fruchthälften zu teilen.

Ein Rezept für einen leckeren Kokos-Smoothie aus frischer Kokosnuss gibt’s hei Sallys Welt. Sie zeigt auch im Video, wie man die Frucht einfach öffnet:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Wr_oBKQuTuc

Leckeres aus Kokosnuss – so verarbeitet Ihr die Frucht

Eine reife Frucht hat etwa 400g Fruchtfleisch. Und was stellt man damit an? Wer es nicht pur genießen möchte, kann beispielsweise selbst Kokosraspeln herstellen. Dafür gebt Ihr einfach das ausgelöste Kokosfleisch in Stücken in einen starken Mixer. Absolut köstlich sind auch selbstgemachte Bounty-Schokoriegel. Dabei werden die Kokosflocken wahlweise mit Kokosfett und Mandelmus oder auch gezuckerter Kondensmilch gemischt und anschließend mit Schokolade überzogen.

Ein köstliches Rezept mit Video-Anleitung findet ihr hier beim Bake Club:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=HM-RYQDdx2o